Kinderwunsch und hormonelle Dysbalance - Fallbeispiel
Eine 31-jährige Patientin stellte sich mit bestehendem Kinderwunsch in der Praxis vor. Trotz regelmäßigen Zyklus war bisher keine Schwangerschaft eingetreten. Die Patientin berichtete über anhaltende Erschöpfung, erhöhten Stress im Alltag sowie Schwierigkeiten beim Abschalten. Zudem bestand eine Gewichtszunahme in den letzten Jahren.
Diagnostische Hinweise (Beispiel)
Im Rahmen der integrativen Diagnostik zeigten sich u. a.:
erniedrigte Zink- und Selenwerte
insgesamt unzureichende Eiweißzufuhr
Dysbalance im Hormonprofil (relativer Progesteronmangel bei gleichzeitiger Östrogendominanz)
erhöhte Aktivität der Stressachse
Hinweise auf eine eingeschränkte Leberfunktion im Hormonstoffwechsel
erhöhter Anteil an viszeralem Fettgewebe (metabolisch aktiv, östrogenbildend)
Diese Faktoren können die hormonelle Regulation und damit die Fruchtbarkeit deutlich beeinflussen.
Therapeutischer Ansatz
Die Behandlung erfolgte individuell und integrativ mit dem Ziel, die hormonelle Balance sowie die Stoffwechsel- und Regulationssysteme zu stabilisieren.
gezielter Ausgleich von Mikronährstoffmängeln (Zink, Selen, Aminosäuren)
Optimierung der Eiweißzufuhr
Anpassung der Fettsäurenzusammensetzung (inkl. hochwertiger tierischer Fette zur Unterstützung der Hormonbildung)
Stabilisierung des Blutzuckers und metabolischer Prozesse
Reduktion von viszeralem Fettgewebe
Unterstützung des Progesteron-Östrogen-Gleichgewichts
gezielter Einsatz von Phytohormonen
Reduktion chronischer Stressbelastung
Einsatz von Hypnose zur Regulation des autonomen Nervensystems
Verbesserung der Schlafqualität und Regeneration
Unterstützung der Leberfunktion zur Optimierung des Hormonstoffwechsels
Verlauf
Im Verlauf zeigte sich eine Stabilisierung des Energielevels, eine Verbesserung der hormonellen Balance sowie eine Normalisierung des Zyklus. Die Patientin ist mittlerweile Mama von 2 Kindern, welche beide spontan und komplikationslos zur Welt gekommen sind.
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.
