«Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.» Sebastian Kneipp
Ernährung, Diätik & Fasten - Ernährung als therapeutische Grundlage
Gesundheit und Krankheit entstehen aus einem komplexen Zusammenspiel von genetischen Faktoren, Umwelt und Lebensstil. Während unsere Gene eine gewisse Veranlagung mitbringen, wird ihre Ausprägung maßgeblich durch unseren Alltag beeinflusst – insbesondere durch die Ernährung.
Ein zentraler Bestandteil eines gesundheitsfördernden Lebensstils ist die ausreichende und ausgewogene Versorgung mit Mikro- und Makronährstoffen. Diese bilden die Grundlage für zahlreiche körperliche und psychische Prozesse.
Ein möglicher Ansatz ist eine evolutionsbiologisch orientierte, „artgerechte“ Ernährung. Sie orientiert sich an Lebensmitteln, an die sich der menschliche Organismus im Laufe der Evolution angepasst hat. Im Fokus stehen dabei vor allem natürliche, möglichst unverarbeitete Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, hochwertige Fette, Nüsse und Samen sowie – je nach individueller Verträglichkeit – Fisch und Fleisch.
Gleichzeitig wird der Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln, raffiniertem Zucker und industriellen Fetten bewusst reduziert.
Ergänzend können – je nach individueller Situation und therapeutischem Ziel – weitere Ernährungskonzepte eingesetzt werden, darunter:
- Low Carb (kohlenhydratreduzierte Ernährungsformen)
- Intervallfasten (intermittierende Nahrungsaufnahme)
- Fasten (in verschiedenen therapeutischen Ausprägungen)
- Clean Eating
- Carb Cycling
Die Auswahl erfolgt stets individuell und orientiert sich an Ihren persönlichen Bedürfnissen, Beschwerden und Zielen.
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.
